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Hitzige Diskussionen und technologischer Fortschritt

Das Gamechanger Festival in Wien lenkte den Blick auf viele spannende Themen und Möglichkeiten um digitalen Mehrwert zu schaffen. Internationale Größen wie Randi Zuckerberg (Zuckerberg Media), die klar verständlich machte, dass wir alle Social Media freiwillig nutzen, Forest Whitaker (Oscarpreisträger), der rührend über die Refugees Situation und die daraus resultierenden Probleme in der Wissensvermittlung sprach, Felix Krause (Google), der mit fastlane ein innovatives Tool erfand, das schon ewig am Markt gefehlt hatte - es sich nur keiner die Mühe gemacht hatte selbst ein Tool zu erstellen - und Florian Gschwandtner (Runtastic), Gründer der bekannten App „Runtastic“, erstaunten das Publikum in spannenden Diskussionsrunden.

Jeder darf sein was er möchte
Neue Möglichkeiten, die sich auftun sind eine Option genau das aus sich zu machen, was man möchte. Technologie kann so gesehen gleichzeitig Fortschritt, aber auch Rückschritt sein. Es ist menschlich Bedenken zu haben, solange man sich nicht komplett verschließt. Letztlich ist es die Entscheidung von jedem selbst ,wie weit er sich einlassen möchte und was jeder für sich selbst als Fortschritt sieht. Prognosen über die Zukunft sind aus technologischer Sicht möglich, müssen sich aber nicht dauerhaft durchsetzen.

Die Digitale Welt dreht sich mit
Dies gilt auch für die digitale Weiterentwicklung, wie sie jeden Tag erlebt wird. Randi Zuckerberg legt anhand von Facebook und dessen Entwicklung in den letzten Jahren offen, dass es mittlerweile so ist, dass Social Media Kanäle mittlerweile das stärkste Took der Welt sind, da es von von 2 Billionen Menschen weltweit genutzt wird. Daher ist es notwendig, dass der Fortschritt angenommen wird und man es zu seinen Gunsten verwendet. Eines darf allerdings nicht vergessen werden: Man kann auf diesen Kanälen alles sagen, was man möchte, das bedeutet aber gleichzeitig, dass man nicht alles mögen wird was andere sagen.

Sind wir in der Zukunft Affen?
Der Fortschritt ist genauso wenig aufzuhalten wie die technische Weiterentwicklung. Solange die Neugier besteht was noch alles möglich sein kann, so lange wird auch in unterschiedlichen Bereichen weiter entwickelt werden. Hermann Hauser (Investor), der als sich als Business Angel mit neuen Innovationen beschäftigt, verglich das Interesse an Innovation ziemlich banal, indem er sagte, dass solange wir Gorillas mögen, diese auch existieren werden. Wenn wir sie nicht mehr mögen, werden sie verschwinden. Genauso muss man sich das derzeit mit Artifical Intelligence (AI) vorstellen.

Wie weit ist weit genug?
Stark im Kontrast zu Gerd Leonhard (Futurist), der die Frage aufgeworfen hat „Wie weit man gehen würde“, wenn es darum geht sich selbst einer Maschine anzunähern, steht Neil Harbisson , der sich als erster Mensch weltweit, als ein von einer Regierung anerkannter Cyborg betiteln darf. Er entführt in eine teilweise nicht greifbare Version unserer Welt und zeigt auf, dass seine Antenne ihm ein Weltgefühl vermittelt, das keiner nachvollziehen kann. Jede Farbe nimmt er als Musik wahr. Für ihn macht es keinen Unterschied ob jemand "schwarz" oder "weiß" ist, im Gegenteil. So erklärt er, dass es für ihn auf menschlicher Ebene gar kein Schwarz und Weiß gibt. Er hört Menschen in Orange. Einmal ein sehr helles Orange und einmal ein sehr dunkles, aber letztlich sind alle Menschen orange.

Trotz Gegnern und Zusprechern gibt es einen gemeinsamen Nenner: Alle möchten weiterkommen und nicht stehen bleiben. Sei es technologischer oder der menschliche Fortschritt. Vor allem die eigenen Grenzen betreffend, muss jeder für sich selbst entscheiden, was er möchte und wie weit er mit sich selbst gehen will.
Um es mit Forest Withakers Abschlussworten zu sagen „ It´s possible“.


Beitrag: Katrin / 28.04.2017

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